
















|
 |

|
|
Büchertipps:
Glaube und Kirche
-
Walter
Brandmüller (Hg.), Das eigentlich
Katholische. Profil und Identität, Grenzen des Pluralismus.
-
Sabine
Düren, Diakonat der Frau? Fragen zu Stellung der
Frau in der Kirche.
-
Ulrich
Filler, "Deine Kirche ist ja wohl das
Letzte!" Fakten - Argumente - Standpunkte.
-
Horst
Guido, Gott ja, Kirche nein.
Antworten auf 66x Kritik. Bd. 1 und Bd.
2.
-
Basil
Hume , Selig die Suchenden.
-
Internationale
Theologische Kommission, Erinnern und
Versöhnen. Die Kirche und die Verfehlungen in ihrer Vergangenheit
-
Kunzler
Michael, Libero Gerosa (Hg.), Theologie betreiben
- Glaube ins Gespräch bringen. Die Fächer der katholischen
Theologie stellen sich vor.
-
Kurt
Koch, Kirche im Übergang zum dritten Jahrtausend. Wegweisungen für die
Kirche der Zukunft.
-
Gerhard
Lohfink, Gottes Volksbegehren: Biblische
Herausforderungen.
-
Georg
May, Die andere Hierarchie.
-
Georg
May, Schuldbekenntnisse und Vergebungsbitten.
-
Joachim
Kardinal Meisner, Mit dem Herzen Sehen: Chance
und Auftrag der Kirche zu Beginn des dritten Jahrtausends.
-
Joseph
Kardinal Ratzinger, Gott und die Welt: Glauben
und Leben in unserer Zeit.
-
Joseph
Kardinal Ratzinger, Wahrheit, Werte, Macht:
Prüfsteine der pluralistischen Gesellschaft.
-
Max
Ziegelbauer, Die "alte" Kirche ist mir lieber. Ein Plädoyer
für die Wiederentdeckung des Katholischen.
Spezielle
Büchertipps
Zurück
zur Übersicht
Deutschsprachiges
Verzeichnis lieferbarer Bücher
Zentrales
Verzeichnis antiquarischer Bücher
|
| |
|
|
 |
Walter
Brandmüller (Hg.), Das eigentlich Katholische. Profil und Identität,
Grenzen des Pluralismus. 1997.
250 S.
ISBN: 3-928272-59-4
-MM Verlag-
Eine neue Religiosität hat die Menschen ergriffen: Man kann
Astrologie betreiben, fernöstliche Meditationstechniken üben, nach
christlicher Tradition heiraten und die Toten beerdigen, an die
Wiedergeburt glauben und Séancen abhalten - kein Problem! Dieser
irrationale religiöse Cocktail ist für viele die Religion der Zukunft,
die Grundlage eines alle verbindenden "interreligiösen"
Weltethos, das endlich den Weltfrieden bringt. In der Tat: wer nicht mehr
an Gott glaubt, glaubt an alles!
Welche Rolle spielen das Christentum und die christlichen Kirchen noch?
Und was ist eigentlich das "spezifisch Katholische"? Längst ist
das Christentum keine einheitliche Größe mehr. Erst hat sich der Osten
abgespalten, dann gründeten die Reformatoren eigene
Kirchengemeinschaften. Jede andere christliche Gemeinschaft vermag zu
sagen, wann, wo und warum sie gegründet wurde - sich also von der
katholischen Kirche getrennt hat. Tatsächlich aber geht nur die römische
Kirche direkt auf Jesus Christus zurück. Die ungebrochene Kontinuität
zwischen Petrus und Johannes Paul II. ist das eigentliche Stigma des
Katholischen.
Aber auch Liturgie, Eucharistie, Marienverehrung und
Kirchenverständnis sind Themen, an denen sich die unaufgebbare Substanz
des Katholischen aufzeigen läßt. Nur ein profundes Wissen über die
eigene religiöse Identität und ein klares Profil ermöglichen ein
fruchtbares ökumenisches Gespräch. Das ist das Anliegen ausgewiesener
Theologen und Fachleute, deren Beiträge dieses Buch eint.
Mit Beiträgen von: Theodor Maas-Ewerd, Alfred Gläßer, Lothar Roos,
Manfred Hauke, Klaus Schatz, Stephan Otto Horn, Leo Scheffczyk, Manfred
Lochbrunner und Anton Ziegenaus |
|
|
 |
Düren,
Sabine: Diakonat der Frau? Fragen zur
Stellung der Frau in der Kirche. 2000. 72 S.
ISBN: 3-934225-06-3
Buttenwiesen; Stella Maris Verlag 8.50 SFr.
Johannes
Paul II. erklärte in «Ordinatio sacerdotalis» (1994) kraft seines
Amtes, «dass die Kirche keinerlei Vollmacht hat, Frauen die Priesterweihe
zu spenden, und dass sich alle Gläubigen der Kirche endgültig an diese
Entscheidung zu halten haben.» Ein Teil der feministischen Bewegung hat
als Reaktion auf diese päpstliche Lehrentscheidung die Frage nach dem
Frauenpriestertum zurückgestellt und konzentriert sich nun auf die
Forderung nach der sakramentalen Diakonatsweihe für Frauen. Da in dem
Lehrdokument nicht ausdrücklich auch die Diakonatsweihe genannt sei,
bleibe diese Frage offen und könne diskutiert werden — so ist immer
wieder zu hören.
In der hier vorgelegten
Schrift legt die Autorin die gängigen Argumente für den Frauendiakonat
dar «und bewertet sie aus der Sicht des heutigen Forschungsstandes... Die
Verfasserin bleibt nicht bei der Ablehnung des Frauendiakonates stehen,
sondern weist behutsam Wege zu einer spirituellen und praktischen
Weiterführung des Engagementes von Frauen in der Kirche auf» (Joachim
Kardinal Meisner). |
|
|
 |
Filler,
Ulrich: 'Deine Kirche ist ja wohl das Letzte'.
Fakten, Argumente, Standpunkte. 4., überarb. Aufl. 2000. 141 S. 18,5 cm.
Gebunden. 176gr.
ISBN: 3-87336-191-4, KNO-NR: 8 75 34 44
-
HESS, ULM; FE
MEDIENVERLAG
6.14 €
Das Buch ist nicht mehr vergriffen, wie hier angegeben war, sondern lässt
sich via Buchhandlungen oder direkt beim Verlag beziehen: fe-medien-verlag, Friedrich-Wirth-Str.4,
D-88353 Kißlegg,
Tel.: +49 7563/92007. [ISBN 3-928929-20-8]
Ob Kreuzzüge,
Hexenverbrennungen, kirchliche Dogmen oder Morallehre - dieses Buch weicht
keiner Frage aus. Es macht klar, was die Kirche wirklich denkt, und dass
viele Vorwürfe - bei näherer Betrachtung - nicht haltbar sind.
Argumente für Gläubige,
Antworten für Suchende. Die Tatsache, dass schon die sechste Auflage in
Vorbereitung ist, spricht für sich. Angaben
über den Autor. |
|
|
|
Horst, Guido: Gott ja, Kirche nein.
Antworten auf 66x Kritik. Bd.1
1997. 355 S. 21,5 cm. Gebunden. 654gr.
ISBN: 3-928272-40-3, KNO-NR: 07 22 29 13
-MM VERLAG, AACHEN-
38.00 DM - 38.00 sFr |
|
|
 |
Horst, Guido: Gott ja, Kirche nein.
Antworten auf 66x Kritik. Bd.2
2001. 312 S. 21,5 cm. Gebunden. 548gr.
ISBN: 3-928272-61-6, KNO-NR: 09 88 69 25
-MM VERLAG, AACHEN-
36.00 DM - 33.00 sFr
Ressentiments, Irrtümer und Klischees
prägen die Diskussion über Glaube und Kirche. Der Christ, der zu seiner
Kirche steht, sieht sich zumeist in die Defensive gedrängt - er muß Sich
rechtfertigen, ihm wird die „Beweislast" zugeschoben. Und häufig
fallen ihm dann nicht die richtigen Argumente ein ....
Das Buch Gott ja, Kirche nein hat
dem „Volk aufs Maul geschaut" und liefert Antworten auf die
populärsten antikirchlichen Thesen und Fragen, die in Büros und
Talkshows, an Theken und auf Straßen kursieren: Die Kirche ist doch eh
nur ein menschlicher Machtapparat! Was soll diese Herrschaft alter Männer
in Rom? Jesus hat nie von Sonntagsmesse und Beichte gesprochen!
Jungfrauengeburt und Unfehlbarkeit des Papstes - das ist doch blanker
Unsinn! Warum verbietet die Kirche alles, was Spaß macht? Warum sollen
Geschiedene nicht wieder heiraten, Frauen nicht Priester werden?
Das Buch ist der zweite Band einer
Apologetik, die dem Prinzip von Frage und Antwort, These und Gegenthese
folgt. Es richtet sich nicht an die theologische Fachwelt, sondern will
all jenen eine wichtige Hilfe sein, die ihre Kirche und ihren Glauben
lieben und für die alltägliche Diskussion griffige und prägnante
Argumente benötigen. Zugleich aber wendet es sich auch an all diejenigen,
die sich an ihrer Kirche reiben. Nur eines sollten die Leser dieses Buches
mitbringen: die Bereitschaft, dem Glauben zuzugestehen, möglicherweise
wahr zu sein.
Die oft überraschenden Antworten liefert
der katholische Journalist Guido Horst. Der Autor wollte kein Lehrbuch,
sondern ein Buch eines theologischen Laien für theologische Laien
schreiben. Unprätentiös und sachlich, spannend und informativ ist es
geworden! Wer mit Gott, Glaube und Kirche nicht fertig ist, der
wird es mit Gewinn lesen. |
|
|
 |
Hume, Basil: Selig die Suchenden. Texte für Menschen auf dem Weg. Hilfen zum christlichen Leben. 2001. 125 S. 19,5 cm. Gebunden. 209gr.
ISBN: 3-87996-525-0, KNO-NR: 09 51 90 98
-NEUE STADT-
24.80 DM - 24.00 sFr
Das Leben ist ein Auf-dem-Weg-Sein:
Aufbrechen, Halt machen, Weitergehen, Fragen nach dem eigenen Weg, Suchen
nach Glück, nach Liebe, nach Wahrheit.
Die Fragen des Lebens sind immer auch
Fragen des Glaubens: Anfragen des Verstands, Fragen des Herzens an einen
Gott, dessen Wege uns bisweilen unverständlich sind.
Der Autor, Basil Hume (1923-1999), war
Benediktinerabt und Erzbischof von Westminster/London.
|
|
|
 |
Koch
Kurt, Kirche im Übergang zum dritten Jahrtausend. Wegweisungen für die
Kirche der Zukunft. 2000 kartoniert/broschiert, 256 S.
ISBN: 3-85764-524-5
Kanisius
34.80 sFr
Die Kirche teilt ihr Schicksal mit dem Mond, der manchmal auch nur halb
zu sehen ist. Manchmal sehen wir von der Kirche nur die Aussenseite, das
Menschlich-Allzumenschliche, das uns aufregt und vielleicht zu Kritik
anleitet.
Aber fehlt uns dabei nicht oft der Blick für das Ganze, dass die
manchmal nur halb zu sehende Kirche doch rund und schön ist? Denn die
Kirche ist letztlich nur dazu da, dass Gott bei uns Menschen ankommen und
geschaut werden kann. Darin liegt das tiefste Geheimnis der Kirche,
gleichsam die bessere Hälfte des Mondes.
Zur Entdeckung einer neuen Sicht in und über die Kirche, zur
Entdeckung des ganzen Mondes möchte dieser Band beitragen, denn die wahre
Sonne und das Licht der Welt ist nicht die Kirche, sondern Christus -wie
es auch das Zweite Vatikanische Konzil entschieden in Erinnerung gerufen
hat. |
|
|
 |
Kunzler
Michael, Libero Gerosa (Hg.), Theologie betreiben - Glaube ins Gespräch
bringen. Die Fächer der katholischen Theologie stellen sich vor.
2001.
ISBN: 3897101793
Bonifatius Druckerei
Gesamtpaket: 76 €, 103.70 sFr.
Einzelausgaben: 8,90 €, 12.15 sFr.
Renate Brandscheidt, Exegese des Alten
Testamentes
Libero Gerosa, Kirchenrecht
Michael Kunzler, Liturgiewissenschaft
Peter Schallenberg, Moraltheologie / Christliche Gesellschaftslehre
Michael Schulz, Dogmatik / Dogmengeschichte
Franz Georg Untergaßmair, Exegese des Neuen Testamentes
Rudolf Voderholzer, Fundamentaltheologie / Ökumenische Theologie
Hermann Josef Vogt / Guy Bedouelle, Kirchengeschichte / Patrologie
Berthold Wald, Philosophie im Studium der Theologie
Andreas Wollbold, Pastoraltheologie / Homiletik / Religionspädagogik
|
|
|
 |
Internationale
Theologische Kommission: Erinnern und Versöhnen. Die Kirche und die
Verfehlungen in ihrer Vergangenheit. 2000. 2. Auflage. 109 S.
kartoniert.
ISBN 3-89411-359-6
-JOHANNES VERLAG-
Die Vergebungsbitte von
Papst Johannes Paul II. am 1. Fastensonntag des Heiligen Jahres 2000 ist
Ausdruck des ungebrochenen Glaubens der katholischen Kirche als einer die
Zeiten übergreifenden, auch in Schuld solidarischen Gemeinschaft an die
in Jesus Christus erfolgte und angebotene Versöhnung der Menschheit mit
Gott.
Die Internationale
Theologische Kommission hat den Auftrag erhalten, diesen Akt der
Vergebungsbitte mit einer wissenschaftlichen Studie vorzubereiten und in
seinem tieferen Sinn zu erläutern. Die vom Papst angestrebte «Reinigung
des Gedächtnisses» bedeutet eine selbstkritische Auseinandersetzung mit
der eigenen, durch die Sünde entstellten Vergangenheit. Damit ist nicht
ein Sich-Rein-Waschen gemeint, das auf ein Verdrängen oder bloßes
Vergessen von Schuld hinausläuft und einen endgültigen Schlußstrich
unter die Vergangenheit ziehen will. Ziel ist eine «versöhnte
Erinnerung» an die Wunden, die man sich selbst und anderen in der
Vergangenheit zugefügt hat.
Internationale
Theologischen Kommission (Dokument) |
|
|
 |
Lohfink,
Gerhard: Gottes Volksbegehren.
Biblische Herausforderungen. 1998. 267 S. 21 cm. Gebunden. 424gr.
ISBN: 3-87996-392-4, KNO-NR: 7 71 19 22
-
NEUE STADT
38.00 DM
In Europa und in den USA
wurden in den letzten Jahren "Kirchenvolksbegehren"
durchgeführt - mit dem Ziel, die Kirche zu erneuern. Der Autor stellt
sich der theologisch entscheidenden Frage: Was begehrt Gott selbst? Wie
wünscht er sich sein Volk, damit es seinen Auftrag erfüllen kann? Der
bekannte Neutestamentler bringt wichtige biblische Texte neu zum Sprechen.
Sie stehen plötzlich in unserer Gegenwart und geben Antwort auf Fragen,
die uns bedrängen.
|
|
|
 |
May
Georg, Die andere Hierarchie. Siegburg 1997. 182 S.
ISBN: 3-87710-253-0
Zum Autor: Prof. Dr. Georg May, Jahrgang
1926, Studium der Philosophie und der Theologie in Breslau, Fulda,
München und Neuzelle / Oder, Priesterweihe 1951, anschließend Tätigkeit
in der Seelsorge und am Priesterseminar in Erfurt. Promotion in München
1955 zum Dr. theol. und 1956 zum Lic. iur. can., 1957 Habilitation im Fach
Kirchenrecht. 1960-1994 Professor an der Universität Mainz für
Kirchenrecht, Staatskirchenrecht und Kirchliche Rechtsgeschichte. Neben
Publikationen zu diesen Fachgebieten zahlreiche Schriften zur Entwicklung
der Kirche nach dem II. Vatikanischen Konzil.
Seit mehreren Jahrzehnten
haben Einzelpersonen und Gruppen katholischer Christen, die noch voll auf
dem Boden der kirchlichen Lehre stehen, auf eine Entwicklung hingewiesen,
die sich in den Bistümern der katholischen Kirche in Deutschland
vollzieht, nämlich auf die schleichende oder offene Entwertung des
Priestertums, der priesterlichen Würde und der priesterlichen Vollmacht.
Am 3. Oktober 1997 hielt Professor Dr. Georg May im Rahmen der 7.
Theologischen Tagung der Zeitschrift „Theologisches" in Fulda einen
Vortrag, der dieses unheilvolle Geschehen zum Gegenstand hat. Er zeigte in
den einzelnen Bereichen und auf den verschiedenen Ebenen die Entmachtung
des Priestertums und die Wucherung des Rätesystems auf. Es wurde
deutlich, daß das Versagen der echten, gottgestifteten Hierarchie die
Hauptursache für die Entstehung der anderen, entgegengesetzten Hierarchie
ist. Der Widerspruch zwischen gottgewollter Kirchenverfassung und
zeitgeistorientierter Umwälzung trat den Zuhörern plastisch vor Augen.
Veranstalter und Referenten
der Fuldaer Tagung ahnten nicht, daß sie wenige Wochen später von
höchster kirchlicher Stelle bestätigt werden würden, nämlich durch die
„Instruktion zu einigen Fragen über die Mitwirkung der Laien am Dienst
der Priester." Diese Instruktion bestätigt die Ausführungen Georg
Mays in entscheidenden Punkten. Endlich hat der Apostolische Stuhl
gemerkt, daß es so wie bisher in der katholischen Kirche Deutschlands -
und diese ist in erster Linie betroffen - nicht weitergehen kann.
So groß unsere Freude
über die Instruktion ist, so besorgt müssen wir sein, was von den
gutgemeinten Weisungen der Instruktion in die Wirklichkeit übergeführt
werden wird. Wir fürchten, daß sich der schon angekündigte Widerstand
dagegen regen wird, und daß die Bischöfe (wieder einmal) nicht den Mut
haben werden, dem Papst kompromißlos zu folgen. Wer noch Augen hat, zu
sehen, der wird sich von den Ausführungen Georg Mays überzeugen lassen,
daß in der katholischen Kirche Deutschlands eine Revolution vor sich
geht.
Diese Sicht wird auch von
Prof. Scheffczyk bestätigt, der 1993 im 1. Band dieser Buchreihe („Aspekte
der Kirche in der Krise") von einem „gärenden Revolutionismus"
in der Kirche sprach, demzufolge „ein für den unversehrten Fortbestand
der Catholica entscheidungsvoller Kampf entbrannt ist."
Wir hoffen zu Gott, daß
(Vorwort) diese Schrift vielen ein Licht aufstecken wird.
|
|
|
 |
May
Georg, Schuldbekenntnisse und Vergebungsbitten. Stuttgart 2000.
69 Seiten
ISBN: 3-932691-24-5
Zum Buch: Seit geraumer Zeit werden in Welt
und Kirche Schuldbekenntnisse und Vergebungsbitten für angebliche oder
wirkliche Verfehlungen früherer Generationen vorgebracht. In der
katholischen Kirche sind es vor allem Glieder der Hierarchie, die auf
diese Weise mit der Geschichte umgehen. Die Woge der Bußakte erreichte
ihren Höhepunkt mit dem päpstlichen Gottesdienst vom 12. März 2000. Die
zahlreichen "Entschuldigungen" von Bischöfen mit dem Papst
reichen von den Kreuzzügen über die Inquisition und die Glaubensspaltung
des 16. Jahrhunderts bis zu den Judenverfolgungen des 20. Jahrhunderts. In
dieser Schrift wird gegen die Schuldbekenntnisse und Vergebungsbitten von
der Warte der Vernunft, der Wissenschaft und des Glaubens Einspruch
erhoben. Wer sich für andere entschuldigt, der beschuldigt diese; darin
liegt eine schwere Ungerechtigkeit. Statt über die Vorfahren im Glauben
herzufallen, wären redliche Schuldbekenntnisse für den gigantischen
Zusammenbruch der katholischen Kirche der Gegenwart angebracht. Sie
könnten die Atmosphäre reinigen und den Beginn der überfälligen Wende
ankündigen.
|
|
|
 |
Meisner, Joachim; Rehder, Stefan: Mit dem Herzen sehen. Chance und Auftrag der Kirche zu Beginn des dritten Jahrtausends. Ein Gespräch.
2000. 230 S. 22 cm. Gebunden. 390gr.
ISBN: 3-928272-12-8, KNO-NR: 08 81 24 73
-MM VERLAG, AACHEN-
19.00 €
Viele Gläubige und
Nichtgläubige schätzen Kardinal Meisner als einen fest im Glauben
verwurzelten Bischof, der sich immer wieder mutig zu Wort meidet - gelegen
oder ungelegen. "Ruhe ist nicht die erste Christenpflicht", so
sagt er. Anderen gilt er als "erzkonservativ", als
"verlängerter Arm Roms".
Dieses Buch ist ein
authentisches Zeugnis über die Person Meisner, seinen Glauben, seine
Überzeugungen und Hoffnungen, im persönlichen Gespräch mit dem
Journalisten Stefan Rehder geht es um seine Kindheit, Jugend und Zeit als
Hirte der geteilten Diözese Berlin; um Gebet und Liturgie, Professoren
und Priester, Papst und Familie, Sakramente und Moral, Gesellschaft und
Abtreibung, Parteien und Staat - um Gott und die Welt. Dabei rückt der
Kardinal nicht nur manche Klischees und Irrtümer über Kirche und Glauben
zurecht, sondern entwickelt auch Perspektiven für die Gestalt der Kirche
im Deutschland des neuen Jahrtausends.
Dank seiner ehrlichen,
deutlichen Worte und einfachen, bildhaften Sprache ist dieses
autobiographisch geprägte Buch voller Frische und Überraschungen. Auch
manch kantige gedankliche Brocken tragen hierzu bei. Doch anders als das
Bild Meisners in der Öffentlichkeit es vermuten läßt, beweist der
Erzbischof von Köln überraschend viel Verständnis für die moderne
Gesellschaft.
Eines wird deutlich: Kardinal
Meisner ist weder Kirchenfürst noch Funktionär - er ist Seelsorger. Ein
Mann, der nicht nur mit dem Verstand, sondern vor allem auch mit dem
Herzen sieht. Und den mehr als alles andere die Abwendung des Menschen von
Gott bedrückt. |
|
|
 |
Ratzinger,
Joseph: Gott und die Welt. Glauben und
Leben in unserer Zeit. Ein Gespräch m. Peter Seewald. 2000. 395 S. 21 cm.
Gebunden. 588gr.
ISBN: 3-421-05428-2, KNO-NR: 8 92 33 86
-
DVA-
39.80 DM - 37.00 sFr
Niemals zuvor wurde der
Name Gottes so häufig gebraucht wie in unserer Zeit. Niemals zuvor wurde
so viel über die Kirche geredet - und niemals zuvor wussten wir so wenig
über diese Dinge wie heute. Was ist Kirche eigentlich, wo kommt sie her?
Was ist ihr Auftrag? Und kann man die christliche Lehre überhaupt noch
anwenden für ein Leben und Glauben im 21. Jahrhundert.
Nach dem Welterfolg ihres
Buches »Salz der Erde« mit seiner kritischen Bestandsaufnahme der
Probleme von Kirche und Gesellschaft an der Jahrtausendwende legen die
Autoren nun den zweiten Teil des Werkes vor, ein Buch über die
Geheimnisse des Glaubens, nachgefragt für das Leben in unserer Zeit.
»Gott und die Welt«, das längste
lnterview in der Kirchengeschichte, liefert eine kompakte, spannende
Einführung in das Christentum und erläutert umfassend die Geheimnisse
des Glaubens und das Christentum für das Leben im 21. Jahrhundert:
spannend, intelligent, provozierend. Das Buch gibt Antworten auf die
tiefgehende Krise des Christentums in Europa und ist ein Manifest gegen
den Zeitgeist, gegen ein banalisiertes, nichtssagendes Christentum, das
sich von seinen Wurzeln entfernt hat und nunmehr möglichst bequem sein
will.
|
|
|
 |
Joseph
Kardinal Ratzinger, Wahrheit, Werte, Macht: Prüfsteine der
pluralistischen Gesellschaft. 3. Auflage 1995, 93
S.
ISBN: 3-451-23254-5
-HERDER-
Joseph Kardinal Ratzinger bietet
Orientierung in den geistigen Auseinandersetzungen und drängenden
Herausforderungen der Gegenwart. Eindringliche Gedanken über die Lebens-
und Überlebensfragen unserer Gesellschaft - scharfsichtig und wegweisend. |
|
|
 |
Max
Ziegelbauer, Die "alte" Kirche ist mir lieber. Ein Plädoyer
für die Wiederentdeckung des Katholischen. Buttenwiesen 2002, 360 Seiten.
ISBN 3-934225-25-X
- Nach fünf Wochen bereits in der 2. Auflage -
€ 24,80
Stella
Maris Verlag
Weihbischof em. Max Ziegelbauer,
Titularbischof von Lapda
geb. 1923 in Memmingen, 1950 Priesterweihe, ab 1952 Bischöfl.
Sekretär, ab 1957 Pfarrer m Memmingen (Maria Himmelfahrt), ab 1965
Dompfarrer in Augsburg, ab 1968 Domkapitu-lar und Leiter des
Bischöflichen Seelsorgeamtes, 1983 Bischofsweihe, Weihbischof in Augsburg
und Bischofsvikar für „Kirche und Kultur" (1998 emeritiert), ab
1989 Dompropst des Hohen Domes zu Augsburg (1996 emeritiert).
In diesem Buch kommt die „alte" Kirche (1925-1965) zur Sprache,
und sie wird auch ins Bild gesetzt. Damals war die katholische Kirche ein
rundum intaktes Ganzes. Das Jahr 1965 markiert geradezu einen Bruch in
allen Bereichen des kirchlichen Lebens. Nach dem Zweiten Vatikanischen
Konzil begann eine Phase innerkirchlicher Wirrnisse: die vor dem Konzil
gefeierte Liturgie wurde tiefgreifend reformiert; die früher feierlich
bezeugten Glaubenssätze gelten heute als peripher; die sittlichen
Prinzipien und die kirchliche Disziplin hält man für überholt. Wer sich
heute auf den Glauben und die Moral der Kirche beruft, gilt als „Fundamentalist",
sein Denken und Handeln wird als „vorkonziliar" tituliert.
Die „alte" Kirche war einfach katholisch: Priester waren als
Priester erkennbar; Laien wussten um ihre Sendung in der Welt und um die
Gnade, die sie in der Kirche empfingen. Die Volkskirche schenkte den
gläubigen Katholiken eine Fülle von ansprechenden Frömmigkeitsformen
und viele Hilfen zu einem aktiven Glaubensleben. Die „alte" Kirche
hatte einen Glanz, der die Herrlichkeit Gottes ungetrübt widerspiegelte
und die Herzen der Menschen anrührte.
Das Buch wirft einen Blick auf all das, was wir heute schmerzlich
vermissen müssen, nimmt aber auch die gegenwärtige Kirche „ins
Visier" - anerkennend oder bisweilen auch kritisch. Im Vordergrund
soll jedoch der Rückblick stehen, nicht, um nostalgische Erinnerungen zu
wecken, sondern um so manche Neuerung beurteilen zu können. Gleichzeitig
sollen Einblicke in die verborgene Schönheit des Glaubens ermöglicht und
die Liebe zur Kirche (erneut) geweckt werden.Die
Kirche teilt ihr Schicksal mit dem Mond, der manchmal auch nur halb zu
sehen ist. Manchmal sehen wir von der Kirche nur die Aussenseite, das
Menschlich-Allzumenschliche, das uns aufregt und vielleicht zu Kritik
anleitet.
Aber fehlt uns dabei nicht oft der Blick für das Ganze, dass die
manchmal nur halb zu sehende Kirche doch rund und schön ist? Denn die
Kirche ist letztlich nur dazu da, dass Gott bei uns Menschen ankommen und
geschaut werden kann. Darin liegt das tiefste Geheimnis der Kirche,
gleichsam die bessere Hälfte des Mondes.
Zur Entdeckung einer neuen Sicht in und über die Kirche, zur
Entdeckung des ganzen Mondes möchte dieser Band beitragen, denn die wahre
Sonne und das Licht der Welt ist nicht die Kirche, sondern Christus -wie
es auch das Zweite Vatikanische Konzil entschieden in Erinnerung gerufen
hat.
|
|
|
 |

|
|
Aktualisiert am
10.11.2011
|