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Martin Mosebach: Häresie der Formlosigkeit. Die römische Liturgie und ihr Fein. 
2. Auflage 2003.157 S.
ISBN 3-85418-102-7

Karolinger Verlag, Wien und Leipzig

Zu den unbesiegbaren Legenden des vergangenen Jahrhunderts gehört die Behauptung, das Zweite Vatikanische Konzil habe die überlieferte römische Liturgie abgeschafft. Dabei kann sich der in der Geschichte einzigartige liturgische Traditionsbruch der nachkonzilären Ära auf das Konzil eben gerade nicht berufen. Dort war nur eine "behutsame Durchsicht" der liturgischen Bücher gefordert worden, keineswegs aber der tatsächlich praktizierte Übergang von "einer gewachsenen zu einer gemachten Liturgie" (Kardinal Ratzinger). Martin Mosebach hat der untergegangenen römischen Liturgie und der von Papst Paul VI. in einem autokratischen Akt gegen den Rat vieler Bischöfe geschaffenen neuen Liturgie eine Reihe von Betrachtungen gewidmet, die er zum Teil auch als Reden gehalten hat Seine Verteidigung der römischen Liturgie nach der Katastrophe der "Reform" lebt aus der Einsicht der Irreversibilität historischer Prozesse, aber auch aus der unvernünftigen Hoffnung, das letzte Wort über den alten Ritus sei noch nicht gesprochen.

Martin Mosebach, geb. 1951 in Frankfurt am Main, schreibt Romane (zuletzt "Der Nebelfürst", Frankfurt 2001), Erzählungen und Gedichte, Aufsätze über Kunst und Literatur, Libretti und Drehbücher. Er wurde 1980 mit dem Förderpeis der Jürgen-Ponto-Sdftung, 1999 mit dem Hei-mito-von-Doderer-Preis und 2002 mit dem Hein-rich-von-Kleist-Preis ausgezeichnet.

   
Müller Gerhard Ludwig, Die Messe: Quelle christlichen Lebens.
Augsburg, 2. Auflage 2003.
-SANKT ULRICH VERLAG-

"Quelle und Höhepunkt des christlichen Lebens" nennt das Zweite Vatikanische Konzil die heilige Messe. Die Liturgie der Kirche, in der sich Himmel und Erde begegnen, ist gelebtes Bekenntnis. In jeder heiligen Messe tritt der Christ in das Zentrum seines Glaubens. Bischof Gerhard Ludwig Müller erklärt die Messe als dramatisches Heilgeschehen, das sich zwischen Gott und Menschen abspielt und uns zuinnerst trifft. Mit seinem Werkt "Die Messe" erschliesst der langjährige Münchener Dogmatikprofessor und international renommierte Theologe eine Fülle von Glaubensschätzen und entwickelt auf höchstem Niveau, aber ohne Fachjargon eine kompakte katholische Glaubenslehre von der Quelle her.
Joseph Kardinal Ratzinger: Gott ist uns nah. Eucharistie: Mitte des Lebens. Hrsg. v. Vinzenz Pfnür u. Stephan Horn. 
2001. 304 S. 21,5 cm. Gebunden. 342gr. 
ISBN: 3-929246-69-4, KNO-NR: 10 05 69 67
-SANKT ULRICH VERLAG-

14.90 € - 27.00 sFr

"Von alledem her sollten wir versuchen, eine neue Ehrfurcht vor dem eucharistischen Geheimnis zu finden. Darin geschieht Größeres, als wir machen können. Seine Größe hängt nicht von unserer Gestaltung ab, sondern all unser Gestalten kann immer nur ein Dienen sein an dem Großen, das uns vorausgeht und das wir nicht schaffen."

"Die Quelle und der Höhepunkt des ganzen christlichen Lebens", wie das Zweite Vatikanische Konzil das eucharistische Opfer nennt, steht im Mittelpunkt des neuen Buches von Joseph Ratzinger. Der Präfekt der römischen Glaubenskongregation, der international als einer der größten christlichen Gelehrten seit Thomas von Aquin gilt, führt in bisher unveröffentlichten Beiträgen aus seiner Zeit als Erzbischof von München und Freising sowie neuesten Texten den Leser in die Mitte des christlichen Glaubens und seines zentralen Geheimnisses.

Joseph Kardinal Ratzinger, Ein neues Lied für den Herrn. Christusglaube und Liturgie in der Gegenwart. 1995. 224 S.
ISBN: 3-451-23647-8
- HERDER -

Das Mühen um die Gestalt der Liturgie darf sich nicht allein in der Suche nach zeitgemässen Formen des Gottesdienstes erschöpfen, sondern muss tiefer greifen, denn die Suche nach der liturgischen Gestalt ist keine rein pragmatische Angelegenheit, sondern eine zutiefst theologische: In der Liturgie geht es um das Verständnis des Menschen von Gott und der Welt, um sein Verhältnis zu Christus, zur Kirche und zu sich selbst.

In diesem Buch legt Kardinal Ratzinger die Grundlagen aller Theologie des Gottesdienstes dar, erschliesst die christologische Perpsektive jeden Nachdenkens über die gottesdienstliche Wirklichkeit und setzt sich eingehend und wegweisend mit der Praxis der Liturgie auseinander.

Eucharistie, Sakrament des Neuen Lebens: Hrsg. v. d. Theolog.-Histor. Kommission f. d. Heilige Jahr 2000. Mit e. Vorw. v. Roger Etchegaray. 1999. 166 S. 21,5 cm. Kartoniert. 258gr.
ISBN: 3-7954-1247-1, KNO-NR: 8 41 32 27
- SCHNELL & STEINER-

9.95 DM - 9.95 sFr

Wir stehen an der Schwelle zum dritten christlichen Jahrtausend. Diese historische Wendezeit birgt eine hervorragende Gelegenheit zur Besinnung auf das Wesentliche menschlicher Existenz. Die Weltkirche stellt die drei letzten Jahre bis zum Jahr 2000 jeweils unter ein bestimmtes Thema. Das Jahr 2000 ist der Eucharistie gewidmet. So handelt der vorliegende Band von diesem einzigartigen Geschenk, das Jesus Christus beim Letzten Abendmahl mit den Worten "Tut dies zu meinem Gedächtnis" den Aposteln und der Kirche auftrug. Seitdem stiftet das "Sakrament des Neuen Lebens" Gemeinschaft mit Christus und dadurch auch mit den Menschen. Das Heilige Jahr 2000 wird auf Wunsch des Papstes ganz im Zeichen der Eucharistie stehen.

Diese Publikation wendet sich an jeden Christen und ist gedacht als Handreichung für die religiöse Erwachsenenbildung und Glaubenserneuerung. Sie bietet praktische Wegweisung und Hilfestellung für persönliche Glaubensreflexionen. Der Text stützt sich hauptsächlich auf die Heilige Schrift, aber auch auf die gewichtige kirchliche Tradition. Auf diese Weise wird das bedeutungsvolle und in seinem Reichtum unerschöpfliche Geheimnis der Eucharistie der persönlichen Betrachtung des Gläubigen zugänglich.

Die besondere Aufgabe und Verpflichtung einer christlich geprägten Vorbereitungsphase für die Jahrtausendwende liegt in der Glaubensstärkung, denn unsere Zeit ist nicht nur Zeit nach Christus, sie ist eine Zeit in Christus und mit Christus. Der Präsident des Komitees für die Organisation des Heiligen Jahres 2000, Roger Kardinal Etchegaray, formuliert im Vorwort: "Die Eucharistie ist ein Brot, das uns immer hungrig macht — ein Brot, das den Hunger nach Gott gleichzeitig stillt und verstärkt, denn durch dieses Brot kommen wir auf den Geschmack eines neuen Lebens, nämlich des göttlichen Lebens in uns."

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Aktualisiert am 10.11.2011